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Amazing Slow Downer

Amazing Slow Downer

Roni Music AB · Musik & Audio

Bewertung
3,8
Downloads
50.00K
Alterseinstufung
USK ab 0 Jahren

Amazing Slow Downer - Beschreibung

App-Name
Amazing Slow Downer
Paketname
com.ronimusic.asd
Entwickler
Roni Music AB
Kategorie
Musik & Audio
Zuletzt aktualisiert
04.04.2013
Version
2.9.9

Amazing Slow Downer - Screenshots

Amazing Slow Downer
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Wer Musik nicht nur nebenbei hört, sondern einzelne Töne, Läufe oder Rhythmen wirklich verstehen möchte, landet schnell bei einem speziellen Problem: Ein normaler Player kann ein Stück abspielen, aber er hilft kaum dabei, schwierige Stellen in Ruhe zu untersuchen. Genau hier setzt Amazing Slow Downer von Roni Music AB an. Die App gehört in den Bereich Musik und Audio und konzentriert sich auf eine klar umrissene Aufgabe: Musik langsamer wiederzugeben, ohne dabei die Tonhöhe zu verändern.

Ich finde diesen Ansatz angenehm ehrlich. Die Anwendung versucht nicht, gleichzeitig Streamingdienst, Bibliothek, soziales Netzwerk und Übungsplattform zu sein. Ihr Nutzen steht und fällt damit, ob du Musik gezielt verlangsamen möchtest. Für Gitarristen, Sänger, Schlagzeuger, Tänzer, Transkribierende oder Menschen, die ein Stück einfach genauer hören wollen, kann das sehr praktisch sein. Wer dagegen nur Playlists abspielen möchte, bekommt bei üblichen Musik-Apps meist die bequemere Lösung.

Im Alltag wirkt eine solche Funktion zunächst unscheinbar. Beim Ausprobieren merkt man aber schnell, wie groß der Unterschied zwischen „langsamer abspielen“ und „langsamer abspielen, ohne dass alles dumpf oder tief klingt“ sein kann. Gerade bei einem Gitarrensolo oder einer schnellen Gesangslinie entscheidet diese technische Grundlage darüber, ob die verlangsamte Wiedergabe noch hilfreich bleibt oder nur wie eine verzogene Aufnahme klingt.

Vertrauen beginnt hier mit einem klaren, begrenzten Zweck

Mein erster positiver Eindruck entsteht weniger durch eine lange Funktionsliste als durch die Spezialisierung. Amazing Slow Downer ist keine App, die mir mit vielen Nebenbereichen die Aufmerksamkeit nimmt. Der Anbieter Roni Music AB stellt ein Werkzeug bereit, das sich auf das Hören und Bearbeiten des Wiedergabetempos konzentriert. Diese Begrenzung macht die Anwendung verständlicher: Ich weiß eher, wofür sie gedacht ist, und kann besser einschätzen, ob ich sie überhaupt brauche.

Im Store liegt die durchschnittliche Bewertung bei 3,8, basierend auf ungefähr eintausend Bewertungen. Das ist für mich kein Grund, die App automatisch zu empfehlen oder abzulehnen. Es zeigt eher, dass die Erfahrung offenbar nicht für jeden gleich überzeugend ist. Bei einem spezialisierten Audiowerkzeug hängt viel davon ab, welche Dateien man verwenden möchte, wie man übt und ob man eine besonders einfache Bedienung oder möglichst genaue Kontrolle erwartet.

Die App ist kostenpflichtig und wird für 12,95 € angeboten. Das verändert meine Bewertung deutlich. Bei einer kostenlosen Zusatzfunktion würde ich kleinere Reibungen leichter akzeptieren; bei diesem Preis erwarte ich, dass der konkrete Arbeitsablauf zuverlässig zu meinem Bedarf passt. Für jemanden, der regelmäßig Musik heraushört, kann eine einmalige Ausgabe sinnvoller sein als eine überladene Lösung mit Funktionen, die er nie nutzt. Für gelegentliche Neugier ist der Kauf dagegen schwerer zu rechtfertigen.

Mit mehr als fünfzigtausend Installationen ist die App kein völlig unbekanntes Nischenexperiment. Gleichzeitig wirkt die Reichweite nicht wie ein Argument, das die persönliche Prüfung ersetzt. Ich würde vor dem Kauf zuerst überlegen, ob ich tatsächlich regelmäßig langsame Wiedergabe brauche. Die Anwendung lohnt sich vor allem dann, wenn sie ein konkretes Hindernis beim Üben oder Analysieren beseitigt.

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Was ich vor der Nutzung prüfen würde

Bei Audio-Apps ist Vertrauen nicht nur eine Frage des Namens. Entscheidend ist, welche Musik ich überhaupt in die Anwendung bekomme und welche Schritte dafür nötig sind. Ich würde deshalb nicht erst nach dem Kauf überlegen, sondern vorher den eigenen Alltag durchgehen: Liegen meine Übungsstücke als lokal zugängliche Dateien vor? Nutze ich überwiegend Dienste, aus denen sich Titel nicht einfach in eine unabhängige Wiedergabeumgebung übernehmen lassen? Oder arbeite ich mit Aufnahmen, die ich selbst erstellt oder rechtmäßig gespeichert habe?

Diese Unterscheidung ist wichtiger als die reine Beschreibung des Tempos. Ein Werkzeug kann technisch passend sein und trotzdem nicht in den eigenen Ablauf passen, wenn die gewünschte Musik nicht bequem verfügbar ist. Ich würde daher besonders auf die sichtbaren Auswahl- und Importmöglichkeiten achten und keine Bibliothek voraussetzen, die ich nicht tatsächlich verwenden kann.

Die Altersfreigabe lautet USK ab null Jahren. Für mich sagt das vor allem etwas über die unproblematische Einordnung des Inhalts aus, nicht über die Eignung für jede musikalische Aufgabe. Ein Kind kann die App vielleicht zum Anhören nutzen, während ein fortgeschrittener Musiker andere Anforderungen an Markierungen, Wiederholungen oder Dateiverwaltung hat. Beides sollte man nicht miteinander verwechseln.

Die sichtbaren Entscheidungen sind wichtiger als Versprechen

Bei einer App, die mit persönlichen Hörgewohnheiten und möglicherweise eigenen Audiodateien arbeitet, achte ich auf die Entscheidungen, die mir tatsächlich angezeigt werden. Kann ich bewusst auswählen, welche Aufnahme ich öffne? Ist klar, wann eine Datei nur wiedergegeben und wann sie zusätzlich verarbeitet oder gespeichert wird? Gibt es verständliche Hinweise, wenn ein Zugriff auf Inhalte oder Gerätespeicher erforderlich ist?

Ich bewerte solche Punkte lieber anhand sichtbarer Auswahlmöglichkeiten als anhand von Vermutungen. Aus dem Namen der App lässt sich beispielsweise nicht ableiten, wie umfassend ihre Datenverarbeitung ist. Deshalb würde ich beim ersten Start jede Berechtigungsabfrage lesen, statt sie reflexartig zu bestätigen. Wenn eine Berechtigung für meinen konkreten Ablauf nicht plausibel wirkt, würde ich zunächst prüfen, ob sich die Aufgabe auch ohne sie erledigen lässt.

Das klingt vielleicht vorsichtig, ist bei Musikdateien aber sinnvoll. Auf einem Gerät können sich private Aufnahmen, Sprachmemos, Unterrichtsmaterialien und gekaufte Musik im selben Speicher befinden. Ich möchte selbst bestimmen, welche davon die App sehen oder öffnen darf. Gerade bei einer spezialisierten Anwendung ist diese bewusste Auswahl ein besseres Zeichen als eine möglichst große Sammlung an Zusatzfunktionen.

Version, Alter und praktische Erwartungen

Die aktuelle Version ist 2.9.9 und setzt mindestens Android 5.0 voraus. Die Anwendung wurde am 4. April 2013 veröffentlicht und gehört damit zu den länger verfügbaren Angeboten in diesem Bereich. Das kann Vertrauen schaffen, weil das Konzept nicht erst gestern entstanden ist. Es bedeutet aber nicht automatisch, dass jeder moderne Arbeitsablauf perfekt unterstützt wird.

Ich würde die Systemvoraussetzung deshalb nicht mit einer Garantie für eine bestimmte Bedienung auf jedem aktuellen Gerät verwechseln. Wer ein älteres Smartphone oder Tablet verwendet, sollte besonders auf die tatsächliche Reaktionsgeschwindigkeit und den verfügbaren Speicher achten. Bei Audio kann außerdem die Ausgabe über Kopfhörer, Lautsprecher oder eine externe Verbindung wichtiger sein als die bloße Installation.

Für mich ist die lange Präsenz am Markt ein Grund, die App ernst zu nehmen, aber kein Freibrief. Vertrauen entsteht erst, wenn die eigene Musikquelle, die gewünschte Bedienung und die sichtbaren Einstellungen zusammenpassen. Wer eine sehr moderne, cloudbasierte Zusammenarbeit erwartet, sollte den Kauf nicht allein wegen des Alters oder der Bekanntheit des Produkts tätigen.

So verändert langsame Wiedergabe den täglichen Musikablauf

Der offensichtlichste Einsatz ist das Heraushören eines Stücks. Ich nehme eine schwierige Passage, reduziere das Tempo und konzentriere mich zunächst auf die Reihenfolge der Töne. Danach erhöhe ich die Geschwindigkeit schrittweise, bis die Bewegung wieder flüssig wird. Der entscheidende Vorteil liegt darin, dass die Tonhöhe dabei erhalten bleibt. Eine tiefer klingende Aufnahme würde mich beim Nachspielen oder Mitsingen eher verwirren.

Ein realistisches Beispiel ist eine kurze Gitarrenphrase, die ich abends nach der Arbeit üben möchte. Im Original ist sie zu schnell, um die Anschläge sauber zu erkennen. Ich spiele sie zunächst deutlich langsamer ab, höre auf den Wechsel zwischen den Saiten und versuche, die Bewegung in kleinen Abschnitten nachzuvollziehen. Erst wenn meine Hand die Abfolge verstanden hat, gehe ich näher an das Originaltempo heran. So wird die App nicht zum Ersatz für Unterricht, sondern zu einem geduldigen Abspielpartner.

Für Sänger funktioniert der Nutzen etwas anders. Eine schwierige Melodie lässt sich bei reduziertem Tempo genauer verfolgen, ohne dass sie in eine unbrauchbare tiefe Lage rutscht. Ich kann auf Konsonanten, Atemstellen und Übergänge achten. Das hilft besonders dann, wenn ich nicht nur den Text lernen, sondern auch die melodische Kontur sicher erfassen möchte.

Beim Schlagzeug oder bei rhythmischen Übungen würde ich mich nicht ausschließlich auf mein Gefühl verlassen. Ich würde mit einem kurzen Abschnitt starten, den Puls mitklopfen und anschließend prüfen, ob ich die Akzente wirklich an der richtigen Stelle wahrnehme. Langsamere Wiedergabe macht versteckte Verschiebungen hörbarer, kann aber auch dazu führen, dass ein Groove weniger natürlich wirkt. Für die letzte Kontrolle muss deshalb wieder das normale Tempo herangezogen werden.

Ein genauer Workflow statt bloßem Zurückspulen

Ein nützlicher, nicht sofort offensichtlicher Vorteil solcher Spezialsoftware ist die Möglichkeit, einen schwierigen Abschnitt als Lernproblem zu behandeln. Ich würde nicht das komplette Lied immer wieder von vorn hören. Besser ist es, eine kleine Passage auszuwählen, sie mehrmals langsam zu hören und danach kurz ohne Ton zu versuchen, die Struktur zu erinnern. Erst dann würde ich wieder einschalten und mich selbst kontrollieren.

Diese Methode spart Zeit und schützt vor einem typischen Fehler: Man glaubt, eine Stelle zu kennen, weil sie beim wiederholten Hören vertraut klingt. Beim eigenen Spielen fehlen dann aber einzelne Übergänge. Die verlangsamte Wiedergabe ist besonders stark, wenn sie mit aktivem Nachmachen verbunden wird. Nur passives Zuhören nutzt ihr Potenzial nicht aus.

Ein zweiter hilfreicher Ansatz ist der Vergleich in Stufen. Ich würde eine Passage zuerst sehr langsam analysieren, danach in einer mittleren Geschwindigkeit üben und am Ende kurz im Originaltempo prüfen. Wenn ich bei der mittleren Stufe ständig scheitere, ist das ein Zeichen, dass ich nicht einfach schneller werden sollte. Dann muss ich die Bewegung oder den Rhythmus noch einmal isoliert verstehen.

Für Transkriptionen kann ich mir außerdem vorstellen, zuerst nur die tiefste oder auffälligste Linie zu verfolgen und die übrigen Instrumente bewusst auszublenden, soweit die Aufnahme das zulässt. Die App ersetzt dabei kein Mischpult und keine Notationssoftware. Ihre Stärke liegt vielmehr darin, dass sie mein Ohr entlastet: Ein schneller Verlauf wird zeitlich auseinandergezogen, ohne dass ich eine künstlich veränderte Tonlage akzeptieren muss.

Wo die üblichen Alternativen bequemer sind

Ein normaler Musikplayer ist besser, wenn ich einfach Musik hören, Playlists verwalten oder schnell zwischen Titeln wechseln möchte. Streaming-Apps bieten meist eine größere Bibliothek und einen vertrauteren Zugang. Ihre Geschwindigkeitsfunktionen, sofern vorhanden, sind aber nicht immer auf präzises Üben ausgelegt. Außerdem hängt der Ablauf davon ab, ob der gewünschte Titel dort verfügbar ist und welche Kontrolle die jeweilige Plattform zulässt.

Ein kostenloser Audio-Editor kann ebenfalls eine Alternative sein. Er bietet häufig mehr Möglichkeiten zum Schneiden, Exportieren oder Bearbeiten, verlangt dafür aber mehr Einarbeitung. Wenn ich nur eine Passage langsamer hören möchte, kann ein vollwertiger Editor unnötig umständlich sein. Umgekehrt ist ein Editor die bessere Wahl, wenn ich dauerhaft neue Dateien erzeugen, mehrere Spuren bearbeiten oder die Aufnahme weiterverarbeiten möchte.

Auch Videoplayer können für Lernzwecke ausreichen, besonders wenn die Musik an ein Lehrvideo gekoppelt ist. Der Nachteil liegt darin, dass die Bedienung oft auf Videowiedergabe und nicht auf konzentriertes musikalisches Hören ausgelegt ist. Für den kurzen Blick auf eine Demonstration genügt das. Für tägliches Instrumentaltraining würde ich ein spezialisiertes Werkzeug bevorzugen, sofern meine Dateien dort gut zugänglich sind.

Der wichtigste Trade-off ist daher nicht einfach „spezialisiert gegen allgemein“. Es geht um Kontrolle gegen Bequemlichkeit. Amazing Slow Downer erscheint mir dann sinnvoll, wenn die Tempoänderung der Kern meiner Aufgabe ist. Wenn ich dagegen vor allem Inhalte finden, organisieren oder mit anderen teilen möchte, ist eine gewöhnliche Musik- oder Audio-App wahrscheinlich die passendere Wahl.

Was mich im Alltag bremsen kann

Die Spezialisierung hat eine Kehrseite. Wer eine moderne Rundum-Bibliothek erwartet, könnte die Anwendung als zu eng empfinden. Der Kaufpreis von 12,95 € wirkt nur dann angemessen, wenn ich die zentrale Funktion regelmäßig nutze. Für einen einzelnen Song, den ich einmal langsam hören möchte, würde ich eher nach einer bereits vorhandenen Alternative suchen.

Auch die Bedienung ist nicht automatisch für jeden selbsterklärend. Audioarbeit verlangt oft, dass ich in Dateien, Wiedergabeoptionen und Ausgabegeräten denke. Ein Nutzer, der nur auf eine große Play-Taste und eine fertige Sammlung hofft, kann sich schneller verloren fühlen. Ich würde deshalb beim ersten Einsatz nicht sofort mit einem langen Stück beginnen, sondern eine kurze, unkritische Aufnahme verwenden und die sichtbaren Einstellungen in Ruhe testen.

Ein weiterer Punkt ist die Erwartung an die Klangqualität. Das Ändern des Tempos ohne Tonhöhenwechsel ist hilfreich, aber es macht aus jeder Aufnahme keine Studiofassung. Bei starken Verlangsamungen können Artefakte, ein weniger natürlicher Klang oder schwerer erkennbare Transienten auftreten. Für das Üben ist das oft akzeptabel. Für eine endgültige klangliche Beurteilung sollte ich die Originalaufnahme immer wieder gegenhören.

Ich würde die App außerdem nicht als automatische Lehrkraft betrachten. Sie sagt mir nicht, ob meine Fingersätze sinnvoll sind, ob ich rhythmisch sauber spiele oder warum eine Passage musikalisch funktioniert. Sie liefert bessere Hörbedingungen. Der Lernfortschritt entsteht erst durch meine eigene Analyse und Wiederholung.

Datensensible Situationen und bewusste Nutzung

Besonders vorsichtig wäre ich bei privaten Aufnahmen. Wer Proben, Sprachaufnahmen oder Unterrichtsmaterial auf dem Gerät hat, sollte vor dem Öffnen genau auswählen, welche Datei verwendet wird. Ich würde keine komplette Sammlung freigeben, wenn eine einzelne Aufnahme für die Aufgabe genügt. Diese Gewohnheit ist unabhängig davon sinnvoll, welche App ich nutze.

Bei Musik, die aus einem geschützten oder stark abgeschotteten Dienst stammt, würde ich nicht davon ausgehen, dass sie sich problemlos in jedes externe Werkzeug übernehmen lässt. Der sauberste Weg ist für mich die Nutzung eigener Aufnahmen oder von Dateien, deren Verwendung ich rechtmäßig kontrollieren darf. Das verhindert nicht nur technische Enttäuschungen, sondern hält auch den eigenen Musikbestand übersichtlich.

Ich achte außerdem darauf, ob die App beim ersten Start verständlich erklärt, welche Auswahl ich treffen soll. Eine gute Nutzerkontrolle bedeutet für mich nicht, dass jede Einstellung kompliziert sein muss. Sie bedeutet, dass ich erkenne, was gerade passiert, und eine Entscheidung nicht unter Zeitdruck bestätigen muss. Wenn eine Option unklar bleibt, würde ich sie zunächst deaktiviert lassen und nur bei Bedarf einschalten.

Das gilt auch für Konten und zusätzliche Dienste. Für ein lokales Hörwerkzeug möchte ich keine unnötige Bindung an einen weiteren Dienst annehmen. Sichtbare Kontooptionen, Anmeldeschritte und Hinweise zur Speicherung würde ich daher aufmerksam prüfen. Ich leite daraus keine unsichtbaren Eigenschaften ab, sondern bleibe bei dem, was mir die Anwendung tatsächlich zeigt.

Für wen ich die App empfehlen würde

Ich würde sie einem Musiker empfehlen, der regelmäßig einzelne Stellen aus Aufnahmen heraushört und dabei auf eine gleichbleibende Tonhöhe angewiesen ist. Gitarristen und Sänger profitieren besonders unmittelbar, aber auch andere Instrumentalisten können die zeitliche Entzerrung nutzen. Ebenso passt sie zu Menschen, die Musik nicht nur konsumieren, sondern Strukturen, Begleitungen oder Melodien nachvollziehen möchten.

Gut geeignet ist sie auch für einen ruhigen, selbstständigen Übeablauf. Wenn ich meine Aufnahmen bereits sinnvoll organisiert habe und nicht bei jedem Schritt eine neue Plattform brauche, kann die App als konzentriertes Werkzeug funktionieren. Der Nutzen steigt mit der Häufigkeit: Wer mehrmals pro Woche schwierige Passagen bearbeitet, wird den Kauf eher spüren als jemand, der nur gelegentlich experimentiert.

Überspringen würde ich sie, wenn ich ausschließlich Streaming, automatische Empfehlungen oder eine große soziale Musikbibliothek suche. Auch für Nutzer, die umfangreiche Mehrspurproduktion, Notensatz oder professionelle Klangbearbeitung erwarten, ist sie nicht die naheliegendste erste Wahl. Dort sind andere Programme mit breiterem Funktionsumfang besser, selbst wenn sie weniger direkt zu bedienen sind.

Mein vorsichtiges Urteil nach dem Abwägen

Amazing Slow Downer überzeugt mich vor allem durch seine klare Idee: schwierige Musikpassagen werden zugänglicher, weil ich sie langsamer hören kann, ohne die Tonhöhe einfach mit abzusenken. Das ist kein spektakulärer Effekt, aber ein sehr praktischer Unterschied, sobald ich ein Solo lernen, eine Gesangslinie prüfen oder einen Rhythmus genauer verstehen möchte.

Gleichzeitig würde ich den Kauf nicht aus Gewohnheit empfehlen. Der Preis verlangt einen konkreten Bedarf, und die App ersetzt weder eine komfortable Musikbibliothek noch einen vollständigen Audio-Editor. Vor der Entscheidung würde ich prüfen, ob meine eigenen Aufnahmen oder rechtmäßig verfügbaren Dateien in meinen gewünschten Ablauf passen. Ebenso würde ich Berechtigungen, Speicherentscheidungen und sichtbare Kontooptionen bewusst lesen, statt Vertrauen aus bloßen Annahmen abzuleiten.

Mein Fazit fällt deshalb positiv, aber gezielt aus: Für regelmäßiges musikalisches Üben ist die Anwendung ein ernstzunehmendes Werkzeug mit einem klaren Vorteil gegenüber gewöhnlichen Playern. Für gelegentliches Hören oder umfassende Medienverwaltung gibt es bequemere Alternativen. Ich würde sie Freunden empfehlen, die wirklich an einzelnen musikalischen Details arbeiten möchten und bereit sind, für diese Spezialisierung zu bezahlen.

Häufige Fragen zu Amazing Slow Downer

Was ist Amazing Slow Downer und wofür kann ich die App verwenden?

Amazing Slow Downer ist eine Audio-App für Musiker, Sänger und alle, die Musik besonders detailliert analysieren möchten. Sie kann Songs langsamer oder schneller abspielen, ohne die Tonhöhe automatisch zu verändern. Dadurch lassen sich schwierige Gitarren-, Klavier- oder Schlagzeugpassagen leichter heraushören und üben. Zusätzlich eignet sich die App zum gezielten Wiederholen bestimmter Songabschnitte.


Kann ich mit Amazing Slow Downer die Geschwindigkeit und Tonhöhe unabhängig voneinander verändern?

Ja, genau diese getrennte Steuerung gehört zu den wichtigsten Funktionen der Anwendung. Die Wiedergabegeschwindigkeit lässt sich reduzieren, während die ursprüngliche Tonhöhe erhalten bleibt. Alternativ kann die Tonhöhe angepasst werden, ohne das Tempo zu verändern. Das ist besonders hilfreich, wenn ein Song nicht zur eigenen Stimmlage passt oder ein Instrument anders gestimmt ist.


Welche Audioquellen und Dateiformate unterstützt Amazing Slow Downer?

Die App kann je nach Plattform und verfügbaren Systemfunktionen verschiedene lokal gespeicherte Audiodateien sowie importierte Titel abspielen. In der Praxis lassen sich häufig verwendete Musikdateien aus dem Gerätespeicher oder unterstützten Cloud-Diensten öffnen. Geschützte Streaming-Titel können jedoch in der Regel nicht einfach importiert oder bearbeitet werden. Vor dem Kauf sollte man deshalb die aktuelle Format- und Importunterstützung im jeweiligen App Store prüfen.


Ist Amazing Slow Downer für Anfänger geeignet oder braucht man musikalische Vorkenntnisse?

Die grundlegenden Wiedergabefunktionen sind auch für Anfänger verständlich, da Geschwindigkeit, Tonhöhe und Wiederholungsbereiche direkt angepasst werden können. Wer noch nie mit Audio-Übungs-Apps gearbeitet hat, benötigt möglicherweise etwas Zeit, um alle Bedienelemente kennenzulernen. Für Musiker mit konkreten Übungszielen bietet Amazing Slow Downer besonders viele Vorteile, ist aber ebenso zum entspannten Heraushören und Lernen von Songs geeignet.


Ist Amazing Slow Downer kostenlos und gibt es Einschränkungen bei der Nutzung?

Amazing Slow Downer ist je nach Betriebssystem und Version normalerweise als kostenpflichtige App erhältlich, wobei sich Preis und enthaltene Funktionen unterscheiden können. Vor dem Download sollte man die aktuelle Store-Beschreibung sowie die Hinweise zu In-App-Käufen und Gerätekompatibilität lesen. Wichtig ist außerdem, dass die App keine Lizenz ersetzt, die für das Kopieren oder Bearbeiten urheberrechtlich geschützter Musik erforderlich sein kann.

Amazing Slow Downer Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Tempo und Tonhöhe lassen sich unabhängig voneinander anpassen.
  • Unterstützt viele Audioformate und gängige Cloud-Dienste.
  • Präzise Loop-Funktion zum Üben schwieriger Songpassagen.
  • Setzt Marker
  • um wichtige Stellen schnell wiederzufinden.
  • Auch ohne Internet mit lokal gespeicherten Titeln nutzbar

Nachteile

  • Vollständige Funktionen sind nur nach dem Kauf verfügbar.
  • Die Benutzeroberfläche wirkt auf Einsteiger zunächst etwas technisch.
  • Streamingdienste werden nicht in allen Fällen direkt unterstützt.
  • Keine umfangreiche Musikbibliothek oder integrierte Songdatenbank.
  • Höherer Speicherverbrauch bei vielen importierten Audiodateien

Auch in anderen Sprachen veröffentlicht

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Über diesen Eintrag

Entwickler
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Diese Website bietet unabhängige Informationen zu Apps von Drittanbietern und besitzt, entwickelt oder vertreibt diese nicht. Namen, Logos und Marken sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber. Angaben zu Entwicklern dienen lediglich als Referenz. Weitere Informationen erhalten Sie bei Amazing Slow Downer unter androiddev6@ronimusic.com, auf https://www.ronimusic.com oder unter https://www.ronimusic.com/asd_android_privacy_policy.htm.